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  • Katastrophenschutz-Bundesamt: bereit sein für Zusammenbrüche

    Katastrophenschutz-Bundesamt: bereit sein für Zusammenbrüche

    Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ist mit seiner neuen Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ (Nov. 2025) durchaus auf Augenhöhe mit kollapsbewegten Menschen. Die Broschüre steht auf der Seite des BKK kostenlos zum downloaden oder bestellen bereit. Sie enthält Checklisten und Tipps zur Notfall-Bevorratung.

    Zur Begrüßung heißt es auf der ersten der 38 Seiten:

    „Extreme Wetterereignisse nehmen zu. Durch Cyberattacken, Desinformation oder Sabotage finden Angriffe auf Infrastrukturen, Meinungsbildung und Zusammenhalt statt. Selbst ein Krieg scheint nicht mehr so ausgeschlossen zu sein wie noch vor einigen Jahren. Wenn etwas passiert, ist es besser, vorbereitet zu sein.

    So hilft Ihnen Vorbereitung in einer extremen Situation:
    Sie wissen, was zu tun ist, und können dadurch ruhiger bleiben.
    Sie können sich und andere versorgen, bis Hilfe eintrifft.
    Sie entlasten Rettungskräfte. Die können dann Menschen unterstützen,die sich nicht selbst helfen können.“


    Inhalt:

    • Vorbereitung zahlt sich aus
    • Wenn der Alltag unterbrochen wird
    • Essen und Trinken bevorraten
    • Vorsorge für Menschen mit Beeinträchtigungen
    • Warnungen erhalten und verstehen
    • In der Krise informiert sein
    • Vertrauenswürdige Informationen erkennen
    • Mit Ängsten und Sorgen umgehen
    • Mit Kindern über Krisen sprechen
    • Medizinische Notfälle selbst behandeln
    • Ohne Strom kochen
    • Wenn die Heizung ausfällt
    • Reagieren, wenn es brennt
    • Dokumente sicher aufbewahren
    • Notgepäck griffbereit haben
    • Schutz suchen
    • Schutz vor Explosionen
    • Checkliste
    • Wichtige Rufnummern

  • Hannover im Kollaps oder: Lernen von Occupy Sandy?

    📅 Donnerstag, 12.03. 19 Uhr
    📍 ruine hq (Selmastraße 4, Linden Nord)
    🤝 ruine hq & Kollapsvernetzung Hannover


    Wenn Verhältnisse kippen, ob aus politischen, Klima- oder sonstigen Gründen, trifft das auch Hannover. Aber wie? Was funktioniert dann nicht mehr, was gibt es nicht mehr, welche Menschen sind am stärksten gefährdet? Und die wichtigste Frage: Können wir jetzt schon (oder: noch?) dafür sorgen, ein solches Zusammenbrechen „besser“ oder „gerechter“ zu machen?

    Wir starten den Abend mit einem kurzen Input zu Occupy Sandy, um vor Augen zu haben, was möglich ist, wenn Menschen auf massive plötzliche Zerstörung vorbereitet sind. Wenn sie organisiert, gut vernetzt und bereit sind.

    Im Anschluss stellt sich Kollapsvernetzung Hannover vor – initiiert von Menschen mit Klimagerechtigkeits- oder Kulturhintergrund, die jetzt, da sich die Welt zweifelsfrei auf (Klima-)Kollapskurs befindet, weiter für Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenrechte aktiv sind, sich aber der im öffentlichen Diskurs verdrängten Realität stellen: Was wir haben, wie wir leben, wird so nicht bleiben. Aber wie es wird, wenn etwa Infrastruktur und „Normalität“ zusammenbrechen, hängt davon ab, ob wir uns jetzt organisieren, vernetzen und kümmern.

    Im Austausch mit euch heißt die Frage: Wie und wo fangen wir an?

    Dies ist die erste Impulsveranstaltung im Rahmen von sofvo und der erste öffentliche Aufschlag der Kollapsvernetzung Hannover, weitere in Planung.