Der Streit zwischen US-Verteidigungsminister Hegseth und dem KI-Unternehmen Anthropic hatte nach der Entführung von Venezuelas Präsidenten Maduro Anfang Januar 2026 begonnen, weil dort Anthropics KI Claude zum Einsatz gekommen sein soll. Anthropic widersprach der Nutzung, denn das Unternehmen untersagt den Einsatz seiner Modelle für Massenüberwachung und der Entwicklung vollautonomer Waffensysteme.
Dennoch soll Claude auch im Februar 2026 bei den Angriffen auf Iran wieder eingesetzt worden sein. Das Pentagon akzeptiert die Nutzungsbeschränkung von Anthropic nicht, Anthropic klagt dagegen, das Pentagon wiederum stuft Anthropic zur Strafe als erstes US-Unternehmen überhaupt als „Lieferkettenrisiko“ ein und ist dabei, es in seinen militärischen Systemen zu entfernen und durch OpenAI (ChatGPT) zu ersetzen. Open AI hatte sich den Bedingungen des Pentagon gebeugt.
Damit ist Massenüberwachung und autonomes Töten mit KI fürs Pentagon vorerst weiter möglich.
Quellen: Bayrischer Rundfunk Netzwelt vom 26. Februar und 18. März 2026 / Der KI-Podcast:
https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/ki-waffen-trump-regierung-greift-nach-anthropic,VCFaCxM
https://www.ardsounds.de/sendung/der-ki-podcast/urn:ard:show:65505255c703e51e